
Harte Zeit für Autobatterien
Der Winter ist die kälteste Zeit im Jahr und damit die härteste für Autobatterien. Der ADAC hat einen Blick in die Statistiken vergangener Jahre geworfen. Das Resultat: Ein Großteil der Autobatterien gibt seinen Geist zwischen Dezember und Februar auf, unabhängig vom Fahrzeugmodell. Zurückgeführt wird dieser Fakt auf die durchschnittlich vermehrte Nutzung von Scheiben-, Sitz- und herkömmlicher Autoheizung. Um möglichst zu vermeiden, morgens das versagende Geräusch des Anlassers zu vernehmen und in der Kälte auf Starthilfe warten zu müssen, kann man mit einigen Tricks zumindest vorbeugen.
ADAC, der Freund und Helfer, Quelle: Wikipedia
Präventive Maßnahmen zur Vermeidung des Batterieausfalls
So wird von Experten empfohlen, den Motor erst einmal warm laufen zu lassen nach dem Start und Gebläse, Heizungen und Heckscheibe zunächst nicht einzuschalten. Auch wenn dies bei Minustemperaturen manch einem schwer fallen mag. Auch der Flüssigkeitsstand der Autobatterie sollte in Abständen kontrolliert werden, und ein regelmäßiges Einreiben der beiden Pole mit Vaseline kann zu einer besseren Stromleistung führen. Doch eine Autobatterien für Kraftfahrzeuge hat meist nicht die Lebensdauer des Wagens, nach durchschnittlich fünf Jahren ist es schon gut möglich, dass das unverzichtbare Auto Zubehör ersetzt werden muss. Read the rest of this entry »
Wissenswertes zu Autobatterien
Autobatterien, auch Starterbatterien genannt, werden in versiegelten Vlies- und Gelbatterien oder in der konventionellen Art als Flüssigbatterien/Nassbatterie -die mit Stopfen verschlossen sind- hergestellt. Je nach Art der Autobatterie gibt es auch verschiedene Bauarten.
Idee: Autobatterie aufladen mit Lichtmaschine
Die Autobatterie für Verbrennungsmotoren, wird von der Lichtmaschine (Generator) aufgeladen und speichert die Energie in den Zellen. Jede einzelne Zelle kann eine Spannung bis 2 Volt aufbauen und durch eine Reihenschaltung der gesamten Zellen ergeben sich die für einen PKW/LKW typischen 12 bzw. 24 Volt. Die Elektroden, Anode und Katode, bestehen aus Blei- bzw. aus Bleiverbindungen, sind giftig und die Elektrolyten (Schwefelsäure), die in den Zellen enthalten ist, ist extrem ätzend. Bei versiegelten Batterien wird die Säure im Vlies gebunden oder ist als Gel darin enthalten und sind somit relativ auslaufsicher im Gegensatz zu den Flüssigbatterien. Daher ist Vorsicht geboten und sollten in geöffnetem Zustand niemals ohne entsprechenden Schutz der Hände angefasst/transportiert werden. Bei einem Unfall geborstene Autobatterien sollten nur von einem Fachmann unter Einhaltung der entsprechenden Schutzmaßnahmen entsorgt werden.
Kälte schadet Autobatterie Kapazität

Image by Hatters! via Flickr
Ein Strom von 100 – 1000 Ampere wird beim Anlassen des Motors, durch den elektrischen Anlasser, erforderlich. Der elektrische Innenwiderstand ist gering, da die Spannung nicht zu sehr abfallen darf und auch bei niedrigeren Temperaturen im Winter funktionsfähig sein muss. Die Kapazität ist umso geringer je kälter es ist, bei minus 20 Grad ist es nur noch ca. die Hälfte. Bei laufendem Motor sorgt die Lichtmaschine dafür dass die Autobatterie ständig aufgeladen wird, vor allem umso mehr Verbraucher im Auto sind. Bei einem Schnelladegerät werden jedoch nur bis zu ca. 70% wieder aufgeladen.
Werden die Verbraucher wie Licht, Radio usw. bei nicht laufendem Motor eingeschaltet so entlädt sich die Batterie und die Kapazität wird zu gering welches eine enorme Belastung für die Autobatterie bedeutet. Während die versiegelten Autobatterien wartungsfrei sind, sorgt das gelegentliche auffüllen mit destilliertem Wasser bei den herkömmlichen Flüssigbatterien, ca. 10 mm über den oberen Plattenrand, und das reinigen der Pole für eine längere Lebensdauer. Wird eine Autobatterie längere Zeit nicht benutzt, können durch das selbstentladen, sogenannte Standschäden entstehen. Dabei bilden sich Kristalle durch die die Kapazität immer geringer wird und schließlich zum Totalausfall führen kann.

